Warum?

Die Schere zwischen arm und reich wird immer größer. Dies ist eine allgemein bekannte und akzeptierte Tatsache.

Das liegt hauptsächlich daran, dass unsere heutige Volkswirtschaftslehre auf einer Lehre aus dem 18. Jahrhundert beruht. Aus einer Zeit lange vor der französischen Revolution. Mit dieser Lehre versuchte man, das Leben der Menschen aus der unteren Gesellschaftsschicht erträglicher zu machen, trotz Mangel an allem. Da diese Grundsätze der Lehre von Adam Smith noch heute in Politik und Wirtschaft angewandt werden, gibt es dieses groteske finanzielle Ungleichgewicht auf der Welt. Adam Smith hätte sich weder Grenzen des Wachstums und geschweige denn Klimawandel vorstellen können.

Neoliberale Ökonomen und Politiker sind süchtig. Süchtig nach Wachstum. Die Wälder brennen, die Pole und Gletscher schmelzen, die Meere sind verschmutzt mit Plastik. Aber die Politiker schreien „Alarm“ wenn sich das Wachstum verlangsamt.

Wenn jemand so krankhaft süchtig ist, dann muss er auf Entzug. Man muss ihm die Droge entziehen.

Deshalb: Weg mit der Droge Geld!

Du siehst, etwas ist zu erledigen und es würde dir überhaupt nichts ausmachen, es zu tun aber du sagst dir: „Warum soll ich das machen, andere werden dafür bezahlt“. Eine ganz normale Reaktion, so sind wir von klein auf erzogen. Erzogen, wohlgemerkt.

Lehne dich einen Moment zurück und versuche dir klar zu machen, wie grotesk dieser Gedanke ist. Nur weil es Geld gibt, lehnt man das Naheliegende ab. Und dieses absurde Verhalten zieht sich durch unser ganzes Leben.

Warum?         Wie?         Was wird passieren?

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