Wie ?

Nahezu alle Länder der Welt sind verschuldet. Selbstverständlich sind somit auch alle Bürger dieser Länder verschuldet, ob wir das wahrhaben wollen oder nicht. Die Schuld eines jeden Deutschen beläuft sich ungefähr auf 25.000 Euro. Das ist so viel wie die durchschnittliche Höhe der Spareinlagen von mindestens der Hälfte aller Deutschen. Diese Tatsache kann man wahrscheinlich für alle Industrienationen verallgemeinern. Sollten die Banken ihr Geld zurückfordern, müssten alle Bürger zahlen. In den Nicht-Industrienationen sind die finanziellen Bedingungen der Menschen wahrscheinlich noch ungünstiger.

Die meisten Menschen sparen Geld nicht zum Selbstzweck sondern um für die Zukunft vorzusorgen. In einer Gesellschaft auf Freiwilligkeit muss man nicht für die Zukunft vorsorgen, da man naturgemäß bis an sein Lebensende versorgt ist. Ähnlich wie beim sozialen Netz in der Solidargemeinschaft. Man muss nicht 100.000 Euro für eine Operation hinlegen da alle dazu beitragen. In der Gesellschaft auf Freiwilligkeit betrifft das allerdings alle Bereiche des Lebens. Es ist deshalb nicht schlimm, wenn das Ersparte weg ist.

Die finanziell Bessergestellten und auch die Banken haben ihr Geld angelegt. Da es keine Enteignungen gibt, wird dieses Vermögen nicht angetastet. Niemand würde also wirklich benachteiligt.

Bei einer weltweiten demokratischen Abstimmung über die Abschaffung des Geldes wäre mit Sicherheit mit einer Zustimmung zu rechnen.

Im nächsten Schritt wird ein Stichtag festgelegt, an dem alles Geld der Welt auf null entwertet wird.

Gleichzeitig werden alle Menschen dazu aufgerufen, ihr Verhalten bezüglich Arbeit und Freizeit nicht zu ändern. Werbung muss vermieden werden damit in dieser Vorperiode nicht unnötige Bedürfnisse geweckt werden, die naturgemäß nicht vorhanden sind.

Politiker dürfen nicht mehr argumentieren: „Weiter so, nur ein bisschen anders“ sondern: „Wir müssen ab jetzt ganz anders!“ Das ist auch eine Möglichkeit für diese, um sich neu zu profilieren und um aus dem „Einheitsbrei“ der Politik herauszukommen. Damit würde man auch Strömungen aufhalten, die durch Drift nach rechts nach Abwechslung suchen.

Die Idee des geschwisterlichen Miteinanders entspricht auch vollkommen der Lehre des Christentums, dem immerhin ein Viertel der Menschheit anhängt. Papst Franziskus ist ein glühender Verfechter dieser Idee.

Da sich nichts an den Eigentumsverhältnissen ändert, wird es keine wirklich Benachteiligten geben, niemand muss Angst haben. Niemand muss beim Übergang in diese geldlose Gesellschaft enteignet werden. Eigentum, das man nicht braucht, wird irgendwann von alleine abgegeben. Eigentümer großer Landflächen oder vieler Mietobjekte bleiben trotzdem Eigentümer dieser Immobilien. Aber sie sind kein Wertgegenstand mehr sondern werden allmählich zu einer Last, von der sie sich wahrscheinlich trennen werden. Sie würden nur so viel Land oder Wohnraum behalten, wie sie selbst bewirtschaften können.

Eine Tonne Gold ist eine Tonne Gold. Da man für nichts etwas bezahlen muss, braucht man auch kein Gold als Wertanlage. Man wird das Gold zu Schmuck verarbeiten und diesen Schmuck verschenken, da es normal ist, zu verschenken und Geschenke zu bekommen. Oder man verarbeitet es zu Kontakten für elektronische Geräte.

Warum?         Wie?         Was wird passieren?

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